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am 5. Dezember 2017

Weiter gegen Glyphosat engagiert

Günther Weiß, Wilfried Kraft - „Wichtige Veränderungen gehen immer von der Basis aus, wir bleiben dran!“. So Wilfried Kraft zur Weiterzulassung des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels. Auf Grüne Initiativen hin wird in den Gemeindebetrieben von Meggenhofen, Schlüßlberg und Bad Schallerbach auf Glyphosat verzichtet. In Wallern und anderen Gemeinden sind bereits Ausschüsse damit befasst.

Die EU-Kommission hat vor kurzem die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat um fünf Jahre beschlossen. Ein herber Rückschlag für Gesundheit und Ökologie, wie Wilfried Kraft​, Sprecher der Grünen im Bezirk Grieskirchen betont.

Gleichzeitig gibt er sich kämpferisch. „Wichtige Veränderungen sind immer von der Basis aus gegangen, wir machen deshalb in unserem Wirkungskreis weiter!“.

„Viele ökologisch orientierte Bauern verzichten auf Glyphosat, diese werden wir weiter unterstützen und stellen uns gerne der Diskussion mit der konventionellen Landwirtschaft“, so der ausgebildete Baubiologe, Umwelt- und Energieberater Kraft.

Die Grünen in Meggenhofen​, Schlüßlberg​ und Bad Schallerbach​ erreichten bereits den Verzicht, in Wallern und anderen Kommunen wird das Thema in den zuständigen Gremien behandelt.

Gängige Unkrautvernichtungsmittel, welche viele Kommunen, Landwirte und Private einsetzen, enthalten das Phosphonat Glyphosat als Hauptkomponente.

Durch widersprüchliche Studien gelangte diese chemische Verbindung in den Focus der allgemeinen Öffentlichkeit. Kein Wunder, wurde doch von einigen Institutionen attestiert, dass Glyphosat krebserregend ist.

Eine gefährliche Situation, da das Mittel in vielen Gemeinden an Straßen, Gehwegen, Parks und Friedhöfen eingesetzt wird.

Die Europäische Bürgerinitiative für ein Verbot wurde von über 1,3 Mio Menschen unterzeichnet und Anfang Juli bei der EU-Kommission eingereicht.


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