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am 19. Februar

Zankapfel Glyphosat

Günther Weiß, Hans Schörkhuber - Zwei Anträge mit konträren Ergebnissen. In Tollet wurde der Verzicht auf das Herbizid einheitlich beschlossen. Der Gemeinderat in Gaspoltshofen entschied, das Gift weiter zur Unkrautvernichtung einzusetzen. Wir starteten zahlreiche Initiativen, aufgrund derer Meggenhofen, Schlüßlberg, Bad Schallerbach und jetzt auch Tollet Alternativen einsetzen. Österreichweit tun dies mehr als 500 Gemeinden.

Große Freude herrscht in Tollet bei den Grünen​ Maria Rössler, Doris Spindler und Manfred Hinterberger. Ihr Antrag, die Gemeindebetriebe wollen auf den Einsatz von Glyphosat verzichten, wurde von den Bürgervertretern einstimmig angenommen.

Ein paar Kilometer weiter südlich in Gaspoltshofen​ sieht es ganz anders aus. Der Grüne Fraktionsobmann Hans Schörkhuber ist schwer enttäuscht vom Abstimmungsergebnis.

Lediglich 10 Gemeinderäte stimmten für den Verzicht auf das Pflanzengift: 3 Grüne, 3 SPÖ, 3 ÖVP und ein FPÖ Mandatar.

5 Vertreter der ÖVP und 10 der FPÖ votierten mit Stimmenthaltung, somit wurde der Antrag mehrheitlich abgelehnt.

Laut Schörkhuber ist es wichtig, dass die Kommunen ein Zeichen setzen, mit gutem Beispiel voran gehen und Verantwortung für Mensch und Umwelt übernehmen. Besonders stört ihn, dass Glyphosat entlang des Schwimmbadgeländes verwendet wird.

Österreichweit verzichten bereits mehr als 500 Kommunen auf das umstrittene Mittel, welches vor kurzem von der EU-Kommission für weitere 5 Jahre zugelassen wurde.

Wir Grüne im Bezirk Grieskirchen starteten zahlreiche Initiativen gegen den Einsatz des Herbizides. In Gemeinden wie Meggenhofen, Schlüßlberg, Bad Schallerbach und jetzt auch in Tollet wurden diese auch schon angenommen.

In vielen Gemeinden konnten wir bereits den Einsatz von Glyphosat stoppen - nicht aber in Gaspoltshofen.
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